Bis zum 06.10. bin ich mit den Jungs unterwegs zur Ostküste.
Ich versuche dabei von allen wichtigen Etappen Alben auf Picasa online zu stellen (Link) und alles zu kommentieren. Ein paar Bilder sind schon online (San Francisco bis Houston)...
Montag, 17. September 2007
Freitag, 3. August 2007
Mexico, Mexico: Teil II
Nachdem wir also die erste Nacht in Ensenada verbracht hatten waren wir nun auf der weit und breit einzigen Straße quer durch Baja California in Richtung Südosten entfernt...
Nachdem uns anfangs noch viele Autos und deutliche Zeichen von Zivilisation (riesige Autoschrott-Berge) begegneten, wurde es irgendwann ruhiger, dann noch ruhiger, bis wir endlich da waren: im Nichts!
Nachdem uns anfangs noch viele Autos und deutliche Zeichen von Zivilisation (riesige Autoschrott-Berge) begegneten, wurde es irgendwann ruhiger, dann noch ruhiger, bis wir endlich da waren: im Nichts!
Stundenlang keine Häuser, fast kein Auto und ausser der Straße kein Anzeichen dass irgendjemand diese Gegend schon mal betreten hatte... Dann plötzlich - mitten im Nirgendwo:
Ein Flughafen und ein Flugzeug!
Zuerst hab ich wirklich gedacht es ist eine Fata Morgana, aber das Ding stand wirklich da - und bestimmt 100 Kilometer in jede Richtung keine Siedlung, Fabrik oder irgendwas anderes.
Nach Stunden der Fahrt hatten wir dann endlich einen kleinen Ort - der allerdings auf unserer Straßenkarte größer als in Realität war - ein Shop. Also haben Lars und ich uns natürlich das geholt was uns endgültig als dämliche Touristen abstempelt:


Zwei mexikanische Hüte...
Nach Stunden der Fahrt hatten wir dann endlich einen kleinen Ort - der allerdings auf unserer Straßenkarte größer als in Realität war - ein Shop. Also haben Lars und ich uns natürlich das geholt was uns endgültig als dämliche Touristen abstempelt:
Zwei mexikanische Hüte...
... und dann weiter auf der endlosen Straße nach Süden! Als wir endlich näher und näher an bewohnte Gebiete kamen, tauchte plötzlich ein mexikanischer Militärposten vor uns auf.
..Um an dieser Stelle der Situation die notwendige Dramatik zu verleihen, versetze ich mich nochmal in das Geschehene und erzähle in der Gegenwart...
Wir nähern uns als dem Militärposten und werden langsamer. Schon aus 100 Metern Entfernung kann ich mindestens eine Hand voll Soldaten bewaffnet mit Maschinengewehren sehen. Wir kommen näher und halten neben ihnen an. Einige der Typen sehen aus wie 16, was die ganze Sache nicht angenehmer erscheinen lässt. Einer der Soldaten geht auf unser Auto zu und Lars kurbelt die Scheibe runter. Auf Spanisch fängt er an irgendetwas zu sagen. Da Lars kein Spanisch versteht und ich zu weit weg sitze um ihn zu verstehen, können wir nicht antworten... Ich beuge mich also rüber, entschuldige mich und sage "otra vez" - "nochmal bitte". Diesmal in einem etwas unfreundlicheren Ton kommt mir ein Satz entgegen den ich als "Fahrzeugkontrolle - Raus aus dem Wagen" interpretiere.
Obwohl schon wegen der Hitze total verschwitzt, läuft mir jetzt das Wasser über die Stirn: Plötzlich fällt es mir wieder ein - Vorsicht bei den Militärkontrollen! Auf keinen Fall einen der Soldaten unbeobachtet lassen! Leichter gesagt als getan - bei 5 Soldaten die jetzt um unser Auto herumstehen...
Reflexartig nehmen also Lars und ich unsere Geldbörsen an uns und steigen aus.
Irgendwo hatte ich gelesen dass man direkt signalisieren soll, dass man kein Amerikaner ist. Also erzähle ich dem Soldaten der uns angelabert hat, dass wir eigentlich Deutsche sind (trotz kalifornischem Kennzeichen) und gerade einen Roadtrip durch Mexiko machen. Sichtlich freundlicher fängt er plötzlich an sich mit mir zu unterhalten und fragt mich ob wir durchgefahren sind von Deutschland (!). Für einen Moment überlege ich ob ich ihm vom Atlantischen Ozean erzählen soll, aber um die gute Stimmung nicht zu zerstören, rede ich lieber übers Wetter. Ein weiterer Soldat, der bisher im Hintergrund gestanden hat, fängt an die Innenverkleidung des Busses abzuklopfen. Ich glaube, in dem Moment ist Lars und mir das gleiche durch den Kopf gegangen - "hoffentlich hat der Vorbesitzer, irgendso ein Surfer-Dude, kein Dope im Auto vergessen für das wir jetzt in der Wüste vergraben werden!".
Anscheinend zufrieden beendet der Klopf-Soldat seine Runde und fängt an mich über Deutschland auszufragen. "Das ist doch das Land das nur Berge hat und wo es immer schneit!". "Nein, Mann! Das ist die Schweiz!"... denke ich mir nur und bestätige ihm stattdessen seine Weltkenntnis. Nach einem weiteren, kurzen Schwachsinnsgespräch (darüber dass es in der Wüste hier selten schneit...surprise!), dürfen wir endlich weiterfahren...
Obwohl schon wegen der Hitze total verschwitzt, läuft mir jetzt das Wasser über die Stirn: Plötzlich fällt es mir wieder ein - Vorsicht bei den Militärkontrollen! Auf keinen Fall einen der Soldaten unbeobachtet lassen! Leichter gesagt als getan - bei 5 Soldaten die jetzt um unser Auto herumstehen...
Reflexartig nehmen also Lars und ich unsere Geldbörsen an uns und steigen aus.
Irgendwo hatte ich gelesen dass man direkt signalisieren soll, dass man kein Amerikaner ist. Also erzähle ich dem Soldaten der uns angelabert hat, dass wir eigentlich Deutsche sind (trotz kalifornischem Kennzeichen) und gerade einen Roadtrip durch Mexiko machen. Sichtlich freundlicher fängt er plötzlich an sich mit mir zu unterhalten und fragt mich ob wir durchgefahren sind von Deutschland (!). Für einen Moment überlege ich ob ich ihm vom Atlantischen Ozean erzählen soll, aber um die gute Stimmung nicht zu zerstören, rede ich lieber übers Wetter. Ein weiterer Soldat, der bisher im Hintergrund gestanden hat, fängt an die Innenverkleidung des Busses abzuklopfen. Ich glaube, in dem Moment ist Lars und mir das gleiche durch den Kopf gegangen - "hoffentlich hat der Vorbesitzer, irgendso ein Surfer-Dude, kein Dope im Auto vergessen für das wir jetzt in der Wüste vergraben werden!".
Anscheinend zufrieden beendet der Klopf-Soldat seine Runde und fängt an mich über Deutschland auszufragen. "Das ist doch das Land das nur Berge hat und wo es immer schneit!". "Nein, Mann! Das ist die Schweiz!"... denke ich mir nur und bestätige ihm stattdessen seine Weltkenntnis. Nach einem weiteren, kurzen Schwachsinnsgespräch (darüber dass es in der Wüste hier selten schneit...surprise!), dürfen wir endlich weiterfahren...
Jeder kann sich an dieser Stelle denken, dass wir total erleichtert waren endlich da weg gekommen zu sein. Allerdings hatte ich mir die Kontrolle etwas anders vorgestellt...
Dann waren wir wieder zurück im Nichts...
Nach insgesamt ca. 6 Stunden Fahrt sind wir dann endlich in San Felipe angekommen. Nach kurzer Suche und kurzer Diskussion haben wir uns im unserer Meinung nach besten Hotel der Stadt einquartiert (für immerhin 70 Euro pro Nacht für beide zusammen) - schliesslich wollten wir die Nacht ohne Kakerlaken und mit unserem Gepäck überstehen.
Dass das teuerste Hotel nicht zwangsläufig gut sein muss, wurde mir klar als ich vom Balkon aus die Umgebung fotografieren wollte...

Nach insgesamt ca. 6 Stunden Fahrt sind wir dann endlich in San Felipe angekommen. Nach kurzer Suche und kurzer Diskussion haben wir uns im unserer Meinung nach besten Hotel der Stadt einquartiert (für immerhin 70 Euro pro Nacht für beide zusammen) - schliesslich wollten wir die Nacht ohne Kakerlaken und mit unserem Gepäck überstehen.
Dass das teuerste Hotel nicht zwangsläufig gut sein muss, wurde mir klar als ich vom Balkon aus die Umgebung fotografieren wollte...
Der bestand nämlich aus einer schrottreifen, sehr "dynamischen" Metallkonstruktion mit einer dünnen Sperrholzplatte als Boden.
Aber der Blick war es auf jeden Fall wert...
Da wir ausser Quad-Fahren, die Gegend erkunden und am Strand liegen nicht mehr viel gemacht haben (was bei 45°C im Schatten klar ist), zeige ich euch einfach noch ein paar kommentierte Bilder.
Mittwoch, 4. Juli 2007
Mexico, Mexico: Teil I
Weil Lars und ich es geschafft hatten, die beiden Arbeitstage nach dem 4. Juli frei zu bekommen und Martin auf Hawaii war, haben wir uns entschlossen den bisher waghalsigsten Trip zu starten: Mit dem VW-Bulli nach Mexiko!
Der Plan war, so etwa gegen 16 Uhr von der Arbeit direkt nach Süden zu starten um nicht in den täglichen Feierabendstau in der Bay Area zu geraten. Wir wollten eigentlich nur noch schnell bei der AAA (ADAC in den USA) vorbei um uns Karten von Mexiko zu holen - nach über einer Stunde sind wir dann endlich von da weg gekommen, natürlich nicht ohne auf die angeblich lebensnotwendig Auto- und Krankenversicherung hereinzufallen...
Der Plan war, so etwa gegen 16 Uhr von der Arbeit direkt nach Süden zu starten um nicht in den täglichen Feierabendstau in der Bay Area zu geraten. Wir wollten eigentlich nur noch schnell bei der AAA (ADAC in den USA) vorbei um uns Karten von Mexiko zu holen - nach über einer Stunde sind wir dann endlich von da weg gekommen, natürlich nicht ohne auf die angeblich lebensnotwendig Auto- und Krankenversicherung hereinzufallen...
Also, endlich allen Kram in den Bulli geworfen, noch 3x die Pässe und alles gecheckt, schnell noch für ein Foto geposed....
... und dann 2 Stunden zu spät zum Roadtrip gestartet. Deswegen waren wir dann auch kein bisschen überrascht, nur 10 Minuten später im fettesten Feierabendstau zu stehen!
Als wir endlich aus der Bay raus waren ging es dann aber doch schnell voran und wir haben es noch am gleichen Abend bis nach Orange County (südlich von LA) geschafft. Weil es für ein Hotel zu spät war und wir todmüde waren, haben wir den Bulli einfach unter einer Palme....
.. vor einem total verrosteten VW-Bus abgestellt und haben gepennt. Am nächsten Morgen (4.Juli) war natürlich die Hölle los und eine Straße weiter gab es eine riesige Parade zum Nationalfeiertag. Da gab es lustige Schauwagen und Musikkapellen und natürlich, was ausser uns glaube ich niemand merkwürdig fand, einen Zug mit den netten Jungs von der National Rifle Association,...
...die auf ihrem Wagen mit jede Menge USA-Fahnen und noch mehr Waffen natürlich zeigen mussten, dass man jederzeit und überall für den nächsten Privatkrieg gewappnet ist.
Zu Orange County selbst kann ich nur sagen, dass es einer der schönsten Plätze ist, den ich bisher gesehen hab. Kilometerlanger Sandstrand...
..., geile (meterhohe) Wellen - und die coolen Baywatch-Jeeps natürlich :-) Natürlich haben Lars und ich uns sofort mit den Bodyboards in die Fluten geworfen und sind "gesurft" - was in hier bedeutet dass man auf dem Board auf die Welle wartet, die einen dann so durch die Gegend wirbelt, dass man erst nach 30 Sekunden totaler Orientierungslosigkeit wieder oben und unten erkennt und nach seinem Board suchen kann (das liegt 50 Meter weiter am Strand).
Nachdem wir also den Mittag in OC - genaugesagt Huntington Beach...
Als wir endlich aus der Bay raus waren ging es dann aber doch schnell voran und wir haben es noch am gleichen Abend bis nach Orange County (südlich von LA) geschafft. Weil es für ein Hotel zu spät war und wir todmüde waren, haben wir den Bulli einfach unter einer Palme....
.. vor einem total verrosteten VW-Bus abgestellt und haben gepennt. Am nächsten Morgen (4.Juli) war natürlich die Hölle los und eine Straße weiter gab es eine riesige Parade zum Nationalfeiertag. Da gab es lustige Schauwagen und Musikkapellen und natürlich, was ausser uns glaube ich niemand merkwürdig fand, einen Zug mit den netten Jungs von der National Rifle Association,...
...die auf ihrem Wagen mit jede Menge USA-Fahnen und noch mehr Waffen natürlich zeigen mussten, dass man jederzeit und überall für den nächsten Privatkrieg gewappnet ist.
Zu Orange County selbst kann ich nur sagen, dass es einer der schönsten Plätze ist, den ich bisher gesehen hab. Kilometerlanger Sandstrand...
..., geile (meterhohe) Wellen - und die coolen Baywatch-Jeeps natürlich :-) Natürlich haben Lars und ich uns sofort mit den Bodyboards in die Fluten geworfen und sind "gesurft" - was in hier bedeutet dass man auf dem Board auf die Welle wartet, die einen dann so durch die Gegend wirbelt, dass man erst nach 30 Sekunden totaler Orientierungslosigkeit wieder oben und unten erkennt und nach seinem Board suchen kann (das liegt 50 Meter weiter am Strand).
Nachdem wir also den Mittag in OC - genaugesagt Huntington Beach...
...verbracht haben, sind wir dann nach San Diego in Richtung Grenze aufgebrochen. Auf dem Weg gab es dann schon lustige Schilder, worauf man als US-Bürger in Mexiko achten muss.
Der Grenzübertritt selbst war dann relativ leicht - wir sind einfach über die Grenze gefahren und wurden nicht mal kontrolliert. Anscheinend wird nicht viel von den USA nach Mexiko geschmuggelt ;-)
Wir haben es dann geschafft, uns schon innerhalb der ersten 3 Minuten in Mexiko zu verfahren und sind statt auf die Autopista (eine kostenpflichtige, geteerte (!) Straße) in die Innenstadt von Tijuana gefahren. Das war lustig - Verkehrsschilder gibt es ebensowenig wie allgemeine Fahrregeln, die Benutzung des Blinkers zum Beispiel scheint sich in Mexiko nicht durchgesetzt zu haben. Irgendwann haben wir es dann doch geschafft in einem lebensgefährlichen Manöver über 3 Fahrspuren (sogar die anderen, mexikanischen Autofahrer waren überrascht) die richtige Auffahrt zu finden und das Chaos von Tijuana hinter uns zu lassen.

Unser Zwischenziel, eine Stadt namens Ensenada, lag nur etwa 100 Kilometer entfernt und da die Straße wie erwähnt gebührenpflichtig war und deswegen in relativ gutem Zustand, sind wir noch vor Einbruch der Dunkelheit angekommen und haben uns im teuersten Hotel dass wir finden konnten (75$ pro Nacht für beide zusammen :-) ) einquartiert. Da es in Ensenada keinen Strand gibt, sind wir einfach mit dem Taxi in die Innenstadt gefahren und haben die Barmeile erkundet. Vorher hatte uns der Hotelier noch bei einem Margarita (den man in Mexiko anscheinend mit Salz macht - bah!) erklärt wo man hingehen muss.
Am nächsten Morgen...



...(bei totaler Hitze und mit Restalkohol) haben wir uns dann nach einem kleinen Frühstück nach Südosten zu unserem südlichsten Ziel San Felipe aufgemacht.
Hier noch ein paar Bilder vom Hotel und Ensenada...
Am nächsten Morgen...
...(bei totaler Hitze und mit Restalkohol) haben wir uns dann nach einem kleinen Frühstück nach Südosten zu unserem südlichsten Ziel San Felipe aufgemacht.
Hier noch ein paar Bilder vom Hotel und Ensenada...
Sonntag, 20. Mai 2007
Bay2Breakers@SF
Was bringt drei müde Studenten dazu, an einem Sonntagmorgen um 6 Uhr morgens aufzustehen und in den Park zu gehen? - Die Antwort ist Bay To Breakers in San Francisco!
Wenn tausende San Franziskaner :-) unter Alkoholeinfluss und mit verrückten Verkleidungen...
Wenn tausende San Franziskaner :-) unter Alkoholeinfluss und mit verrückten Verkleidungen...
... durch den Golden Gate Park zur Pazifikküste pilgern, muss man natürlich mitlaufen. Da ein Freund eines Freundes zufällig genau an der Route wohnt, konnten wir den Anfang der Parade von seinem Hausdach beobachten.
Nachdem wir etwa eine halbe Stunde lang die schrägsten Züge und Leute an uns vorbei marschieren lassen hatten, fühlten wir uns wahnsinnig genug, wieder zurück und runter zur Masse zu klettern. Also machten wir uns - jeder bewaffnet mit einer schlimmen Wodka-Orange Mischung - auf und liefen in Richtung Pazifik.
Als wir endlich - nach etwa 3 Stunden - an der Küste angekommen waren (zu dem Zeitpunkt warne wir leider betrunken und uns wohl nicht bewusst dass wir den gleichen Weg wieder zurück laufen müssten), waren wir schon total fertig aber total glücklich endlich am Strand...
..zu sein.
Meer - so weit das Auge reicht!
Irgendwann, nachdem wir ca. 50 mal von der Kaimauer in den Sand gesprungen waren, haben uns dann endlich auf den Rückweg in Richtung Stadt gemacht. Unterwegs haben wir noch kurz Foodstock (ja, Foodstock!) besucht...
Sonntag, 6. Mai 2007
Highway One - die schönste Autobahn der Welt!
Hat davon nicht schon jeder mal geträumt? - eine Straßenkarte holen, auf irgendeinen beliebigen Punkt an der Pazifikküste zeigen und einfach drauflos fahren!
Weil Martin wegen des Besuchs seiner Eltern nicht da waren, haben Lars und ich am Freitag also kurzfristig (10 Minuten vor Fahrtbeginn) den Plan beschlossen, einfach ohne besonderes Ziel irgendwo nach Westen zu fahren. Nachdem wir schon vor Wochen mal die "La Honda" (die Hauptstraße an die Westküste von Palo Alto aus) befahren hatten, wollten wir diesmal - etwas wagemutiger - die kleine Straße südlich nehmen.
Am Anfang war die Strecke noch einfach und wir - obwohl ohne Wasservorräte gestartet - guten Mutes..


Irgendwann sind wir dann zu einer abgesperrten Brücke gekommen, wo es dann ins - ebenfalls abgesperrte Naturschutzgebiet ging. Natürlich sind wir trotzdem reingelaufen (das Video gibts hier)...
Jenseits der Brücke erwarteten uns eine wilde Natur und Reste des Trampelpfades. Wir sind etwa eine halbe Stunde sinnlos durch die Landschaft gelaufen, mit der dauernden Befürchtung irgendwann nicht mehr zurückzufinden. Vorbei an riesigen Bäumen....

Weil Martin wegen des Besuchs seiner Eltern nicht da waren, haben Lars und ich am Freitag also kurzfristig (10 Minuten vor Fahrtbeginn) den Plan beschlossen, einfach ohne besonderes Ziel irgendwo nach Westen zu fahren. Nachdem wir schon vor Wochen mal die "La Honda" (die Hauptstraße an die Westküste von Palo Alto aus) befahren hatten, wollten wir diesmal - etwas wagemutiger - die kleine Straße südlich nehmen.
Am Anfang war die Strecke noch einfach und wir - obwohl ohne Wasservorräte gestartet - guten Mutes..
Endlose, leere Straßen und Landschaften wie in Bayern...
... und Straßen, die jeden Verkehrsexperten in Deutschland ins Schwitzen bringen würden.
Es gibt leider keine Fotos, weil wir uns nicht getraut haben anzuhalten. Man kann es sich aber etwa so vorstellen: Eine etwa 4 Meter breite, geteerte, kurvenreiche Straße mit gigantischen Schlaglöchern, links eine steile Wand und rechts, 10 Zentimeter neben der Straße, eine senkrechte Schlucht von etwa hundert Metern Tiefe, natürlich nicht unterbrochen durch störende Leiplanken oder andere offenbar als unnötig empfundenen Begrenzungen.
Weil die Straßen extrem anstiegen und abfielen, musste Lars immer wieder zwischen Automatik und dem ersten Gang umschalten (weil Automatik-Getriebe natürlich keine Motorbremse haben). Trotzdem roch es nach wenigen Minuten im ganzen Auto auffällig nach Gummi...
Irgenwann, nach etwa einer Stunde Fahrt wechselte die Landschaft zu einem dichten Wald, der an die Redwoods aus dem Norden erinnert. Weil wir unendlich viel Zeit hatten und wir einen Trampelpfad entdeckt hatten, sind wir einfach ausgestiegen und in den Wald gelaufen, der aus zum Teil seltsamen Bäumen bestand, wie dieser hier:
Es gibt leider keine Fotos, weil wir uns nicht getraut haben anzuhalten. Man kann es sich aber etwa so vorstellen: Eine etwa 4 Meter breite, geteerte, kurvenreiche Straße mit gigantischen Schlaglöchern, links eine steile Wand und rechts, 10 Zentimeter neben der Straße, eine senkrechte Schlucht von etwa hundert Metern Tiefe, natürlich nicht unterbrochen durch störende Leiplanken oder andere offenbar als unnötig empfundenen Begrenzungen.
Weil die Straßen extrem anstiegen und abfielen, musste Lars immer wieder zwischen Automatik und dem ersten Gang umschalten (weil Automatik-Getriebe natürlich keine Motorbremse haben). Trotzdem roch es nach wenigen Minuten im ganzen Auto auffällig nach Gummi...
Irgenwann, nach etwa einer Stunde Fahrt wechselte die Landschaft zu einem dichten Wald, der an die Redwoods aus dem Norden erinnert. Weil wir unendlich viel Zeit hatten und wir einen Trampelpfad entdeckt hatten, sind wir einfach ausgestiegen und in den Wald gelaufen, der aus zum Teil seltsamen Bäumen bestand, wie dieser hier:
Irgendwann sind wir dann zu einer abgesperrten Brücke gekommen, wo es dann ins - ebenfalls abgesperrte Naturschutzgebiet ging. Natürlich sind wir trotzdem reingelaufen (das Video gibts hier)...
Jenseits der Brücke erwarteten uns eine wilde Natur und Reste des Trampelpfades. Wir sind etwa eine halbe Stunde sinnlos durch die Landschaft gelaufen, mit der dauernden Befürchtung irgendwann nicht mehr zurückzufinden. Vorbei an riesigen Bäumen....
... und durch Felder gigantischer Kleepflanzen, sind wir dann irgendwann doch wieder zurückgegangen, um nicht von irgendeinem Wildhüter zusammengeschossen zu werden.
Als wir es dann endlich nach mehrstündiger Fahrt an die Westküste geschafft hatten, wurden wir auch prompt belohnt - mit einem Strand direkt vor unserer Straßenkreuzung:
Obwohl es schon dämmerte haben wir uns dann noch die Neos angezogen und sind mit den Bodyboards ins etwa 11° kalte Wasser geprungen. Das kann man - nach eigener Erfahrung nur etwa 10 Minuten machen, dann wird man als Eisblock an den Strand geschwemmt und muss 5 Minuten auftauen bevor man wieder loslegt.
Außerdem hatte Lars seinen Kite dabei und ich konnte mich hinten festhalten und wurde wie beim Jetski durch das Wasser gezogen.
Da die Wellen wirklich stark waren (ich hab mich samt Board mehrmals überschlagen in einer Welle), sind wir nach einer Stunde Eissurfen wieder an Land gegangen - genau richtig zum Sonnenuntergang:
Am nächsten Morgen haben wir uns dann aufgemacht, den Highway One von San Francisco bis Santa Cruz abzufahren, auf der Suche nach tollen Stränden...
Wer in Deutschland schon mal Autobahn gefahren ist, denkt jetzt natürlich an stinkende Autokolonnen und ewige Staus. Aus diesem Grund ist die "One" der wahrscheinlich schönste Highway der Welt, weil man die ganze Zeit neben der Küste entlangfährt, weil es kaum Autos gibt und man jederzeit anhalten kann um die tolle Aussicht zu genießen:

Im Laufe des Tages haben wir viele coole Strände gefunden, aber auch einige seltsame Orte wie diesen hier:

Als wir es dann endlich nach mehrstündiger Fahrt an die Westküste geschafft hatten, wurden wir auch prompt belohnt - mit einem Strand direkt vor unserer Straßenkreuzung:
Obwohl es schon dämmerte haben wir uns dann noch die Neos angezogen und sind mit den Bodyboards ins etwa 11° kalte Wasser geprungen. Das kann man - nach eigener Erfahrung nur etwa 10 Minuten machen, dann wird man als Eisblock an den Strand geschwemmt und muss 5 Minuten auftauen bevor man wieder loslegt.
Außerdem hatte Lars seinen Kite dabei und ich konnte mich hinten festhalten und wurde wie beim Jetski durch das Wasser gezogen.
Da die Wellen wirklich stark waren (ich hab mich samt Board mehrmals überschlagen in einer Welle), sind wir nach einer Stunde Eissurfen wieder an Land gegangen - genau richtig zum Sonnenuntergang:
Am nächsten Morgen haben wir uns dann aufgemacht, den Highway One von San Francisco bis Santa Cruz abzufahren, auf der Suche nach tollen Stränden...
Wer in Deutschland schon mal Autobahn gefahren ist, denkt jetzt natürlich an stinkende Autokolonnen und ewige Staus. Aus diesem Grund ist die "One" der wahrscheinlich schönste Highway der Welt, weil man die ganze Zeit neben der Küste entlangfährt, weil es kaum Autos gibt und man jederzeit anhalten kann um die tolle Aussicht zu genießen:
Im Laufe des Tages haben wir viele coole Strände gefunden, aber auch einige seltsame Orte wie diesen hier:
(auf der rechten Seite ein Badestrand-Willkommensschild und links daneben eine Tafel die vor Haien(!), eiskaltem Wasser, gefährlicher Strömung und herabfallenden Felsen warnt - kein Wunder dass man niemanden im Wasser gesehen hat...)
Am Spätnachmittag haben wir uns dann noch mit den anderen in Santa Cruz getroffen und den Tag ausklingen lassen - natürlich am Strand ;-)
Am Spätnachmittag haben wir uns dann noch mit den anderen in Santa Cruz getroffen und den Tag ausklingen lassen - natürlich am Strand ;-)
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